Japanische Unternehmen erfolgreich in FRM: Vereinigung der japanischen Unternehmen in Frankfurt feiert 50jähriges Jubiläum -

Hojinkai, die Vereinigung der japanischen Unternehmen in Frankfurt, feiert in diesem Jahr das 50jährige Jubiläum ihres Bestehens. Aus diesem Anlass fand gestern Abend ein festlicher Empfang mit rund 120 Vertretern aus Wirtschaft und Politik im Hilton Hotel Frankfurt statt. Eröffnet wurde die Feierlichkeit von Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH, die viele der Unternehmen bei der Ansiedlung betreut hat.

Grußworte kamen von Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, dem japanischen Generalkonsul Shinichi Asazuma, Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Vereinigung Katsuya Goto, im Hauptberuf Chef der ANA Fluglinie. Überraschungsgast des Abends war der japanische Nationalspieler Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt. Der Empfang wurde von der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) in Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) organisiert.

Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen: “Wir sind sehr stolz, dass wir gemeinsam mit Hojinkai dieses besondere Jubiläum feiern können. Japanische Unternehmen sind aber nicht nur in Frankfurt, sondern in ganz Hessen heimisch. Sie sind seit vielen Jahren aktiver Teil unseres Standorts und sorgen für wirtschaftliche Dynamik, Wohlstand und sichere Arbeitsplätze.“

Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH: „Fußballspieler wie Makoto Hasebe tragen zum sportlichen Erfolg unserer Region bei und zahlreiche japanische Unternehmen sind seit vielen Jahren ein wichtiger Teil des Wirtschaftsstandortes Frankfurt RheinMain. Über 250 japanische Unternehmen, darunter Firmen wie Canon, Honda, Mitsubishi, Mazda oder Panasonic, haben hier eine Niederlassung und beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter - viele davon auch in Produktion, Forschung und Entwicklung vor Ort in Frankfurt RheinMain. Für die mehr als 4.500 hier lebenden japanischen Staatsbürger gibt es eine hervorragende Infrastruktur mit japanischen Schulen, Kindergärten, Ärzten und der Unternehmensvereinigung „Hojinkai“, die seit immerhin 50 Jahren aktiver und wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Frankfurt RheinMain ist.“

Hojinkai, die Vereinigung japanischer Unternehmen Frankfurt, wurde 1971 gegründet und ist seit 1995 als eingetragener Verein nach deutschem Recht registriert. Rund 170 Mitglieder bei Hojinkai sind Vertreter japanischer Unternehmen, dazu kommen noch einige private Mitglieder und deutsche Institutionen mit Japan-Bezug wie die FRM GmbH. Prominente Mitgliedsunternehmen sind Bridgestone, Brother, Canon, Falken Tyre, Fujitsu Electronics, Hitachi, Honda, Isuzu, Kawasaki, Mazda, Mitsubishi, die Mizuho Bank, Nikon, Nintendo, Nomura, Panasonic, SMBC Bank, Sumitomo oder Suzuki. Japanische Unternehmen finden sich in der gesamten Region.

Von Japan nach Frankfurt RheinMain

Hervorragende Verbindungen zu Kunden und Lieferanten in der ganzen Welt, japanisch sprechende Rechtsanwälte, Wirtschaftsberater und Banker ebenso vor Ort wie japanische Supermärkte, Restaurants, Ärzte und Schulen – das sind Faktoren, mit denen der Wirtschaftsstandort Frankfurt RheinMain schon seit Jahren bei japanischen Investoren punktet. Neben den Vorteilen einer internationalen Wirtschaftsregion bietet Frankfurt RheinMain auch ein Stück Heimat. Japanischer Einfluss ist wirtschaftlich, architektonisch und kulturell spürbar - etwa durch den Japan Tower oder das Filmfestival "Nippon Connection". Die Gründe für das Engagement japanischer Unternehmer sind eindeutig. Die Region ist dank ihrer zentralen Lage ein europäischer Verkehrs- und Internetknotenpunkt. Den Flughafen Frankfurt nutzen japanische Firmen, um von hier aus ihre europaweiten Konzernniederlassungen zu betreuen. Im Rahmen des Brexit haben sich außerdem viele der japanischen Banken entschieden, ihre Europazentrale nach Frankfurt zu verlegen. Dies hat die Region FrankfurtRheinMain noch einmal besonders in das Blickfeld japanischer Unternehmen gerückt.