FrankfurtRheinMain meets Ho-Chi-Minh-City -

Auf der Delegationsreise des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann nach Vietnam warb die FRM GmbH mit einer Veranstaltung für den Wirtschaftsstandort. Mehr als 40 Vertreter vietnamesischer Firmen und Institutionen folgten der Einladung.

Die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) nutzte die Delegationsreise des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann nach Vietnam, um mit einer eigenen Veranstaltung für die Region FrankfurtRheinMain zu werben. Eric Menges, Geschäftsführer und Jörn Siegle, verantwortlich für Vietnam bei der FRM GmbH, warben als Teil der Frankfurter Delegation vor vietnamesischen Unternehmensvertretern für den Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, der zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der FrankfurtRheinMain International Marketing of the Region ist, hob in seinem Grußwort die Internationalität der Region hervor: „Frankfurt ist die internationalste Stadt in Deutschland. Ein Viertel aller Frankfurter hat einen ausländischen Pass. Mehr als 30 internationale Schulen in der gesamten Region garantieren Mitarbeitern von Konsulaten und globalen Firmen, dass Ausbildung ihrer Kinder in einem internationalen Umfeld stattfinden kann. Hervorragende Verkehrsanbindungen und die zentrale Lage sorgen dafür, dass Firmen von hier aus alle europäischen Märkte optimal bedienen können. Das sind Standortvorteile, die FrankfurtRheinMain zum idealen Ausgangspunkt für wirtschaftliche Aktivitäten machen.“

Ho-Chi-Minh-City, Veranstaltungsort von „FrankfurtRheinMain meets Ho-Chi-Minh-City“, gehört zu den am schnellsten wachsenden Städte weltweit und ist das wirtschaftliche Zentrum des ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen). Noch in diesem Jahr soll ein Freihandelsabkommen zwischen Vietnam und der Europäischen Union in Kraft treten. Mit dem Inkrafttreten von EVFTA (European-Vietnam Free Trade Agreement) fallen innerhalb von sieben Jahren 99,8 Prozent der Zölle weg. Das wiederum bietet vietnamesischen Unternehmen große Chancen, da die Europäische Union nach China zweitgrößter Handelspartner Vietnams ist. Schon heute gehen etwa 19 Prozent aller Exporte des Landes in die EU.

„Deutschland ist der größte Handelspartner Vietnams in der EU. Das zukünftige Freihandelsabkommen der EU mit Vietnam bietet ein erhebliches Wachstumspotential auch für Unternehmen aus der Region FrankfurtRheinMain.“, so Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt und Mitglied des Aufsichtsrats der FRM GmbH, der ebenfalls Teil der Delegation ist.

Vietnamesische Unternehmen werden in Zukunft ihre Geschäfte mit ihren Partnern in der Europäischen Union ausbauen und benötigen einen Standort innerhalb der EU. Die Region FrankfurtRheinMain bietet diesen Firmen ideale Rahmenbedingungen für die Ansiedlung einer Deutschland- oder Europazentrale. Neben der ausgeprägten Internationalität der Region sorgt die hervorragende globale Anbindung für kurze Wege. Tägliche Flugverbindungen nach Ho-Chi-Minh-City und Hanoi machen FrankfurtRheinMain zum idealen Ausgangspunkt für den Markteintritt vietnamesischer Firmen.

Bereits in der Vergangenheit siedelten sich vietnamesische Unternehmen in FrakfurtRheinMain an. So unterstützte die FrankfurtRheinMain GmbH im Jahr 2010 die VietinBank, eine der drei größten Banken des Landes, bei ihrer Ansiedlung in Frankfurt. Im vergangenen Jahr kam VinFast nach Frankfurt. Das Unternehmen ist ein vietnamesischer Autohersteller, der zur Vingroup gehört, mit 55.000 Angestellten der größte privaten Mischkonzern Vietnams. Die Vingroup ist eines der wenigen komplett nicht-staatlichen Unternehmen in Vietnam und an der Ho Chi Minh City Stock Exchange gelistet.

Die FrankfurtRheinMain GmbH konnte mehr als 40 Vertreter vietnamesischer Firmen und Institutionen begrüßen. Der Einladung folgten Firmen wie Vietinbank, Vietsoftware International, 3S Intersoft, Sourcing Asia sowie hochrangige Vertreter des Mittelstandsverbandes VINASME, der Stadt Ho-Chi-Minh-City und der umliegenden Provinzen.

Eric Menges, zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Wir haben hier einen starken Eindruck als idealer Standort in Deutschland und innerhalb der Europäischen Union hinterlassen. Es ist wichtig, sich hier frühzeitig in dieser aufstrebenden Wirtschaftsregion zu positionieren, denn auch die Erfolgsgeschichten der zahlreichen Unternehmen aus Korea, Japan und Indien haben in FrankfurtRheinMain zunächst klein angefangen.“