„Frankfurt meets Davos“ Treffpunkt für Entscheider aus Wirtschaft und Politik -

Auch nach einer mehr als einjährigen Zwangspause hat unser Empfang „Frankfurt meets Davos“ nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Die Veranstaltung ist in den Terminkalendern zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft fest eingeplant.

Die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) und die dfv Euro Finance Group konnten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Spitzenvertreter internationaler Unternehmen begrüßen. Dr. Felix Schwenke, Aufsichtsratsmitglied der FRM GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, eröffnete den Empfang in den Schweizer Bergen mit einem Grußwort.

„Das Weltwirtschaftsforum musste im vergangenen Jahr aus den bekannten Gründen pausieren. In diesem Jahr war der übliche Termin im Januar wegen der sich rasant ausbreiteten Omikron-Welle nicht zu halten, so dass das WEF in diesem Jahr erst im Mai stattfinden konnte. Auch im Mai übt das Treffen in Davos große Anziehungskraft aus, obwohl in diesem Jahr - immer noch Corona bedingt - einige Länder weniger stark vertreten waren. Es gab viele wichtige Themen zu besprechen. Angefangen beim Krieg in der Ukraine über den aktuellen Lockdown in China mit seinen Folgen für unsere Wirtschaft bis hin zur Frage, wie wir Klimaschutz und Wachstum unter einen Hut bringen können“, so Dr. Felix Schwenke. „Für uns als Region Frankfurt RheinMain ist es im harten Wettbewerb mit Regionen wie London und Paris wichtig, bei solchen internationalen Veranstaltungen wie dem WEF präsent zu sein und Flagge zu zeigen.“ Die Region ist seit Jahren als einzige deutsche Region mit einem Empfang in Davos vertreten.

Rund 80 Entscheider nationaler und internationaler Unternehmen, von Verbänden und Konzernen sowie zahlreiche Gäste aus der Politik waren in Davos vertreten. Aus Frankfurt waren u.a. der Präsident der IHK Frankfurt und Mitglied des Aufsichtsrates der FRM GmbH, Ulrich Caspar, Frank Scheidig, Managing Director DZ BANK und Ram Shoham, Director Entrepreneurship Frankfurt School of Finance and Management GmbH angereist, um die Region zu vertreten und bei der Vermarktung zu unterstützen.

„Wir konnten wieder zahlreiche spannende Gespräche führen und so manches Vorurteil ausräumen. Gerade in Davos wird vor allem der Finanzplatz Frankfurt wahrgenommen. Es ist deshalb wichtig, uns auch in anderen Branchen, in denen wir über die ganze Region verteilt herausragende Kompetenzen haben, zu positionieren. Bei unserer Veranstaltung waren Vertreter von Firmen, die schon in Frankfurt RheinMain investiert haben, zu Gast – aber auch solche, die wir von einer Investition überzeugen möchten und jene, die als Multiplikator unsere Wirtschaftskompetenz verbreiten“, so Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH. „Aus der Banken- und Finanzbranche bekamen wir zahlreiche Gratulationen zur Ansiedlung des International Sustainability Standards Board (ISSB) in Frankfurt. Das ISSB wertet den Finanzplatz Frankfurt erheblich auf und zeigt, welchen Stellenwert er international hat.“

Das ISSB wird grundlegende globale Mindeststandards im Bereich der finanziellen Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen erarbeiten. Es wird künftig an mehreren Standorten weltweit vertreten sein. Frankfurt soll als Drehscheibe für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA) fungieren und zentrale Funktionen das ISSB übernehmen. Ziel ist es, weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen. So soll eine standardisierte Berichterstattung geschaffen werden, damit die Finanzmärkte Kapital in Projekte lenken, die die nachhaltige Transformation vorantreiben.