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Vizekanzler Lars Klingbeil unterstützt Frankfurt RheinMain-Region und Finanzplatz in Davos

Im Rahmen des 56. Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos richtete die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) am 21.01.2026 erneut ihren hochrangigen Empfang aus, der sich zu einem der Top-Events in Davos entwickelt hat. Diese Tatsache betonte Vizekanzler Lars Klingbeil bei seiner ersten Teilnahme. Die Veranstaltung ist eine wichtige Plattform zur Standortwerbung vor Entscheidern und Persönlichkeiten aus internationaler Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

In diesem Jahr unterstrich die Region Frankfurt RheinMain ihre starke Position auf internationalem Parkett: Erstmals in der Geschichte der Veranstaltung nahm mit Lars Klingbeil ein Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und Bundesminister Finanzen, an „Frankfurt RheinMain – The Reception“ teil. Im Podiumsgespräch vor rund 200 Teilnehmern zeigte er sich vom Event der FRM GmbH begeistert und gab eine kurze Einschätzung der kurz zuvor beendeten Rede des amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

„Frankfurt RheinMain. The Reception“ wurde wieder von Frankfurt Main Finance als Partner für den Finanzplatz, der Stadt Frankfurt, der DZ Bank und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterstützt. Als neuer Partner konnte die Digital Reality GmbH gewonnen werden.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand eine prominent besetzte Paneldiskussion. Mit Carsten Schneider, deutscher Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sprach ein weiterer Vertreter der Bundesregierung und unterstrich die Bedeutung der Region Frankfurt RheinMain für Politik und Wirtschaft. Dr. Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank und Souâd Benkredda, Mitglied des Vorstandes der DZ BANK, diskutierten aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Wirtschaft in Deutschland und der wichtigen Rolle des Finanzplatzes Frankfurt. Dr. Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA (European Space Agency), erinnerte an das wirtschaftliche und strategische Potential von Europas Raumfahrt und die wirtschaftlichen Chancen, die sich durch das Europäische Satellitenkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt für Frankfurt RheinMain ergeben. Die Moderation übernahm erneut die bekannte Journalistin und Moderatorin Astrid Frohloff. „Frankfurt RheinMain. The Reception“ gehört zu den wichtigsten Plattformen, um die Region international zu bewerben und sichtbar zu machen.
 

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Vorsitzender des Aufsichtsrates der FRM GmbH, begrüßte die hochrangigen Gäste und Unternehmen aus der ganzen Welt: „Unsere Welt verändert sich rasant: Politische und wirtschaftliche Umbrüche und geopolitische Spannungen stellen uns vor große Herausforderungen. Es ist unsere Verantwortung sicherzustellen, dass Menschen gehört, verstanden und respektiert werden – und diese Verantwortung nehme ich sehr ernst. Die Region Frankfurt RheinMain ist in vielerlei Hinsicht der wirtschaftliche Motor Hessens und bundesweit – und nicht zuletzt das Finanzzentrum der Europäischen Union. Genau das ist auch der Grund, warum wir hier in Davos sind. Wir wollen die positive wirtschaftliche Entwicklung unserer Region in einen spürbaren Nutzen für die Menschen übersetzen. Die breite Teilnahme von internationalen Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zeigt, dass die Potentiale unserer Region im In- und Ausland gesehen werden. Das zeigt sich auch durch die 90 Neuansiedlungen von Unternehmen in Frankfurt RheinMain im letzten Jahr. Und für dieses Jahr ist noch einiges in der Pipeline.“

Frankfurt RheinMain ist seit vielen Jahren schon die einzige deutsche Region, die mit einem Empfang in Davos vertreten ist. Neben Mike Josef waren als Vertreter der Region Frankfurt RheinMain auch die Frankfurter Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt, Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Martin Burlon, Bürgermeister der Stadt Dreieich, Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt, Volker Ludwig, Vizepräsident der IHK Frankfurt, Oliver Behrens, Präsident FrankfurtMain Finance e.V. und Vorsitzender des Aufsichtsrates der DWS Group und Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt in Davos, um auf dem Empfang der FRM GmbH in zahlreichen Gesprächen für die Region zu werben.

Dr. Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank, betonte anlässlich des Empfangs die Stärke des Finanzplatzes: „Ein attraktiver und leistungsfähiger Finanzplatz Frankfurt ist entscheidend, um die strukturellen Herausforderungen der deutschen Wirtschaft zu bewältigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Als einer der führenden Finanzstandorte in der EU mobilisiert Frankfurt Kapital, fördert Innovation und treibt die Integration der europäischen Kapitalmärkte voran. Durch die Bündelung der Kräfte von Wirtschaft, Politik und Aufsicht, entsteht so ein Umfeld, das Stabilität sichert, Wachstum ermöglicht und neue Chancen für Deutschland und Europa eröffnet.“
 

Souâd Benkredda, Mitglied des Vorstandes der DZ BANK ergänzt: „Frankfurt ist eines der führenden Finanzzentren Europas. Die zentrale Lage in Europa, eine exzellente Infrastruktur – einschließlich eines der größten Flughäfen – sowie die Nähe zur EZB und globalen Unternehmen machen die Stadt zu einem strategischen Wirtschaftsstandort und Magneten für Fachkräfte.“

Für die FRM GmbH war eine besondere Ehre, auch in diesem Jahr wieder Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, begrüßen zu dürfen, die bereits zum dritten Mal an dem Empfang teilnahm. Erstmals waren auch zwei Astronauten der ESA zu Gast: die Italienerin Samantha Cristoforetti und Sławosz Uznański aus Polen.

Die Veranstaltung der FRM GmbH ist für Entscheider nationaler und internationaler Unternehmen, von Verbänden und Konzernen sowie zahlreiche Gäste aus der Politik fester Bestandteil in ihrem Davos-Kalender. In diesem Jahr folgten der Einladung u.a.: Katharine Braddick (Group Head Barclays), Fabrizio Campelli (Vorstand Deutsche Bank AG), Emmanuel Faber (Chair International Sustainability Standards Board ISSB), Susanne Gellert (Präsidentin AHK New York), Andreas Golze (Managing Director Cognizant), Jerome Jean Haegeli (Group Chief Economist Swiss Re), Catrin Hinkel (CEO Microsoft Schweiz), Kim Joergensen (Head Temasek Singapore), Dr. Sabine Mauderer (Vizepräsidentin Deutsche Bundesbank), Dr. Alexander Mayer (Head of Germany and Austria J.P. Morgan), Dr. Bettina Orlopp (Vorstandsvorsitzende der Commerzbank AG), Claudia Plattner (Präsidentin Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI), Markus Potzel (Deutscher Botschafter Schweiz und Liechtenstein), Dr. Helmut Reisinger (CEO EMEA Palo Alto Networks), Frank Scheidig (Global Head of Senior Executive Banking DZ BANK AG), Christian Sewing (Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank AG), Walter Sinn,(Senior Partner & Chairman Bain & Company), Dr. Mirjam Staub-Bisang (Chair of the Board BlackRock Asset Management), Mohammed Rafee Tarafdar (Chief Technology Officer Infosys), Robert Thomson (Senior Vice President VISA), Subha Verma (CEO Mastercard), Franz von Metzler (Mitglied des Vorstands Bankhaus Metzler), Gerhard Wiesheu,(Sprecher des Vorstands Bankhaus Metzler), Stefan Wintels (Vorstandsvorsitzender KfW-Bankengruppe).

„Die Region Frankfurt RheinMain muss auf einer Veranstaltung mit einer internationalen Strahlkraft wie dem WEF vertreten sein. Nur hier in Davos haben wir Gelegenheit, auf so engem Raum und in so kurzer Zeit zahlreiche globale Top-Entscheider zu treffen und inspirierende Gespräche zu führen. Vielen unserer internationalen Gesprächspartner ist oft nicht bewusst, dass unsere Region nicht nur ein bedeutender Finanzplatz und Unternehmensstandort ist, sondern auch über herausragende Kompetenzen in Life Sciences, Pharma, IT und Raumfahrt verfügt. Zu wenig bekannt ist auch, dass Frankfurt RheinMain ein zentraler europäischer Standort der Raumfahrt ist. Seit fast 60 Jahren werden zahlreiche europäische Satelliten aus dem Europäischen Satellitenkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt gesteuert. Raumfahrt ist heute ein zentraler Faktor für europäische Souveränität, Resilienz, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und datenbasierte politische Entscheidungsfindung. Damit wird sie zu einem relevanten Thema für Finanz- und Politikentscheider gleichermaßen. Wir sind sehr stolz, dass wir mit Dr. Josef Aschbacher erstmals einen Vertreter der ESA auf unserem Empfang begrüßen durften. Die hochkarätigen Gäste und Sprecher unterstreichen den hohen Stellenwert unserer Präsenz in Davos“, so Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH.