FORSCHUNG FÜR DIE WELT VON MORGEN

In den Bereichen von Forschung und Entwicklung neuer Technologien belegt Deutschland traditionell vordere Plätze. Die Stärken liegen im Maschinenbau, der Chemie, Physik, Medizin, Mathematik und Geisteswissenschaften. Deutschland ist weltweit führend in der Nanotechnologie, Umweltforschung, im Automobilbau und den Ingenieurwissenschaften. In den letzten Jahren orientiert sich die Industrieforschung immer stärker in Richtung Spitzentechnologien, die beste Wachstumsaussichten versprechen. Schwerpunkte sind dabei Pharmazie, Elektronik, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Medientechnik.

Mehr als 250.000 Wissenschaftler forschen in Deutschland an Universitäten und international renommierten Forschungseinrichtungen. Viele von ihnen arbeiten eng mit Unternehmen und der Industrie zusammen. Jedes Jahr patentieren mehr als 13.000 deutsche Forscher und Entwickler ihre Innovationen Tendenz steigend. Das heißt: Ein Viertel aller europäischen Patente beruht auf den Entwicklungen deutscher Wissenschaftler. So viel Erfindergeist wurde insgesamt 83-mal mit dem Nobelpreis für Chemie, Physik und Medizin/Physiologie ausgezeichnet. Wissenschaftler aus aller Welt nutzen die hervorragenden Forschungsbedingungen an 107 Universitäten, 308 Hochschulen und 308 Forschungseinrichtungen.

Deutschland besitzt eines der besten Hochschulsysteme der Welt. Im internationalen Vergleich schneiden renommierte Universitäten und Hochschulen wie die Universitäten in Mannheim, Heidelberg und München sowie die Technischen Universitäten in Darmstadt, Aachen und Karlsruhe hervorragend ab.

Qualität und Stabilität, Tradition und Innovation

Als Wirtschaftsstandort zeichnet sich Deutschland durch innovative, international agierende Unternehmen, eine hervorragende Infrastruktur, Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung, hoch qualifizierte Mitarbeiter und ein international anerkanntes Ausbildungssystem aus. Durch seine zentrale geografische Lage ist Deutschland zudem das Tor zu den neuen Märkten in Osteuropa.

Die deutsche Wirtschaft ist international geprägt. Als viertstärkste Volkswirtschaft gehört die Bundesrepublik hinter den USA, China und Japan zu den führenden Industrienationen der Welt. Mit dem höchsten Bruttonationaleinkommen und der größten Einwohnerzahl in der Europäischen Union ist Deutschland der wichtigste Markt in Europa. Am deutlichsten zeigt sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes im ständig steigenden Export. Auf diesem Gebiet war Deutschland jahrzehntelang Weltmeister.

Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Industrie: 49.000 deutsche Betriebe beschäftigen fast 6,4 Millionen Mitarbeiter und erzielen einen Umsatz von mehr als 1,3 Billionen Euro. Die Industrie ist breit gefächert und belegt in vielen Branchen internationale Spitzenpositionen. So ist Deutschland drittgrößter Automobilproduzent der Welt und belegt erste Plätze in Wachstumsmärkten wie Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Energiewirtschaft, Umweltschutz, Maschinenbau, Automation, Chemie und Pharmazie. Zahlreiche ausländische Unternehmen profitieren heute über Tochtergesellschaften oder strategische Allianzen von den wirtschaftlichen Potenzialen, die Deutschland zu bieten hat.