FRM-Delegation macht Station in San Francisco -

Aktuell ist eine Delegation in den USA unterwegs, um für FrankfurtRheinMain zu werben. Auf dem Programm des zweiten Tages stand ein Besuch der University of California, Berkeley und eine Veranstaltung für kalifornische Fintechs.

 

 

Derzeit weilt eine Delegation aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in den USA, um für den Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain zu werben. Auf dem Programm des zweiten Tages in San Francisco stand ein Besuch der University of California, Berkeley und eine Veranstaltung für kalifornische Fintechs. Sogenannte „Fintechs“ sind Start-up Unternehmen speziell aus dem Finanzbereich.

Horst Schneider, Mitglied des Aufsichtsrates der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) und Oberbürgermeister der Stadt Offenbach: „Die San Francisco Bay Area ist die fünftgrößte Wirtschaftsregion in den USA. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum Kaliforniens und hat sich vor allem in der New Economy mit Branchenriesen wie Google und Apple exzellent positioniert. Zudem ist San Francisco das Finanzzentrum des Bundesstaates. FrankfurtRheinMain wiederum besitzt eine große Technologie- und Internetkompetenz und ist das Finanzzentrum des europäischen Festlandes. Insofern ist es nur folgerichtig, dass wir unsere Stärken im Bereich Fintech ausspielen und hier offensiv für unsere Region werben.“

FrankurtRheinMain meets University of California, Berkeley

Erster Programmpunkt der FRM-Delegation war ein Besuch der University of California. Die 1868 gegründete Universität gehört zu den renommiertesten Universitäten der Welt und kann auf insgesamt 91 Nobelpreisträger verweisen. Aktuell sind acht Nobelpreisträger in Berkeley tätig. Mit 117 olympischen Goldmedaillen gehört Berkeley auch sportlich zur Spitzengruppe der US-Universitäten. Rund 38.000 Studenten studieren hier. Berkeley belegt seit Jahren weltweit Spitzenplätze in Rankings der Natur-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Einer der bekanntesten Absolventen von Berkeley ist der Apple-Entwickler Steve Wozniak.

„Dass wir heute eine der renommiertesten Universitäten weltweit besichtigen konnten, ist für mich ein Highlight der Reise. Nicht nur weil unsere Technische Universität Darmstadt schon seit Jahren ein Austauschprogramm mit der University of California, Berkeley unterhält, sondern auch weil hier viele Innovationen ihren Ursprung haben. Das ist eine ideale Brücke aus FrankfurtRheinMain direkt ins Herz des Silicon Valley, die wir weiter stärken möchten.“, so Prof. Dr. Kristina Sinemus, Mitglied des Aufsichtsrates der FRM GmbH und Präsidentin der IHK Darmstadt.

FrankfurtRheinMain meets San Francisco

Am Nachmittag Ortszeit begrüßte die FRM-Delegation bei der Veranstaltung „FrankfurtRheinMain meets San Francisco“ 70 Vertreter amerikanischer Fintechs. Die Grußworte sprachen Horst Schneider und Prof. Dr. Kristina Sinemus.

In seinem Vortrag „FrankfurtRheinMain will surprise you!“ warb Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH, vor den amerikanischen Unternehmensvertretern für die Region: „Es ist häufig noch viel zu wenig bekannt, welche hohe Lebensqualität unsere Region neben all der Wirtschaftskraft hat. Kurze Wege ermöglichen es, innerhalb kurzer Zeit von der Stadt in der Natur zu sein, gerne auch vor oder nach der Arbeit. Bei uns gibt es eine Kunst- und Kulturszene der Spitzenklasse. Bestes Beispiel: Max Hollein, der aus dem Städel eines der bekanntesten Museen weltweit machte, wechselte im vergangenen Jahr zum Fine Arts Museum San Francisco. Das FAMSF wiederum ist mit mehr als 1,6 Millionen Besuchern pro Jahr eines der am meisten frequentierten Museen der USA.“

Anschließend diskutierten Dr. Sebastian Schäfer (Managing Director Tech Quartier Frankfurt), Ram Shoham (Gründer Accelerator Frankfurt), Joseph Smart (Vice President Fintech Silicon Valley Bank), Sahil Gupta (CEO Patch Homes) und Jacques Dahan (Vice President Europe Coinsource) mit führenden Vertretern kalifornischen Fintech Branche.